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Erste Hilfe bei Verbrennungen

Erste Hilfe bei Verbrennungen


Krankheitszeichen einer Verbrennung :

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich zu verbrennen. So können Verbrennungen z. B. durch Reibung, Feuereinwirkung, heiße Gase oder Dämpfe, durch einen Stromschlag, Explosion oder durch Verbrühungen mit heißen Flüssigkeiten entstehen. Auch durch die normale Sonne kann es zu einem Sonnenbrand durch Verbrennungen der Haut kommen. Je nach Schwere der Verbrennung können die Schmerzen bis zum Unerträglichen führen, sodass besonders bei Verbrennungen meist schnelle Erste Hilfe zur Linderung der Beschwerden führen, sowie vor Folgeschäden schützen können.

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Ursache und Entstehung einer Verbrennung :

Wie schnell es zu einer Verbrennung kommen kann, hängt meist von der Wärmeeinwirkung ab. So kann es zu Hautschädigungen schon ab 45 Grad kommen, allerdings erst so ab ca. 1 Minute, wobei es ab rund 70 Grad aufwärts nur noch ein Bruchteil einer Sekunde braucht, bis es zu Hautschädigungen kommt. Jährlich erleiden in Deutschland rund eine halbe Million Menschen leichte Verbrennungen, wogegen es zu schweren Verbrennungen bei ca. 3000 Menschen kommt. Bei Erwachsenen sind es zu einem Drittel Arbeitsunfälle, während es bei Kleinkindern bei ca. 70 % um Verbrühungen durch heiße Flüssigkeiten handelt. Die Schweregrade werden je nach Schwere der Verbrennung in 1 - 4 Grade eingeteilt, wobei der 1. Grad die leichteste Verbrennung darstellt und der 4. Grad die Schwerste.

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Erste Hilfe bei einer Verbrennung :
Jede Verbrennung sollte in der Regel von einem Arzt behandelt werden, doch bis der Arzt eintrifft, sollten Sie Erste Hilfe leisten. Dabei gibt es einiges zu beachten:

  • Den Betroffenen sofort aus der Gefahrenquelle entfernen. Dabei auf die eigene Sicherheit achten. Bei einem Unfall unbedingt die Unfallstelle sichern.
  • Ärztliche Hilfe anfordern.
  • Bei Verbrühungen durch heiße Flüssigkeit sofort die genässte Kleidung entfernen.
  • Sollte Kleidungstücke angeklebt sein, diese nicht abreißen, sondern dran lassen.
  • Gibt es verbrannte Hautstellen oder Gliedmaßen, diese sofort mit sauberem Wasser kühlen, dabei möglichst Kühles, aber kein zu eiskaltes Wasser verwenden. Kühlungsphase fortsetzen, bis der Schmerz nachlässt.
  • Atmung und Puls immer wieder kontrollieren.
  • Ohne ärztlichen Rat keine Hausmittel wie z. B. Brandsalben, Mehl, Puder oder Speiseöl verwenden.
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Sanitäter mit Erste Hilfe -Ausrüstung
  • Auf keinen Fall die Brandblasen selber öffnen.
  • Mit sterilen Tüchern die Brandwunden locker einwickeln. (Auch über die angeklebten Kleidungstücke)
  • Bei Bedarf, die verletzte Person leicht zudecken, ohne auf die Brandwunden zu drücken
  • Das Gesicht frei von sterilen Tüchern lassen.
  • Flüssigkeit zum Trinken der betroffenen Person nur geben, wenn z. B. kein Schock, Übelkeit oder Bewusstseinsstörung vorliegt.
Chemikalien können Vergiftungen und Verätzungen verursachen und zu Krankheiten führen.

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