Erfrierungen - Ursache und Selbsthilfe
Krankheitszeichen einer Erfrierung :
Bei einer Erfrierung gibt es unterschiedliche Grade:
Bei Krankheiten wie die Arteriosklerose und bei Einnahme von Betablocker können schneller Erfrierungen auftreten. Auch Sauerstoffmangel, Müdigkeit oder übermäßigen Alkoholkonsum kann das Erfrierungsrisiko heraufgesetzt sein. Gerade Kinder können die Gefahr von Erfrierungen unterschätzen. Das Gleiche gilt bei einem Aufenthalt in höher liegenden Gebieten.
Ursache und Entstehung einer Erfrierung :
Die Ursache ist schnell geklärt. Wenn Körperstellen ungeschützt zu lange Temperaturen ausgesetzt waren, die für Ihn zu tief sind, kann es zu Erfrierungen kommen. Dabei muss es nicht extrem kalt sein und der Thermometer unter 10 Grad minus zeigen, sondern es reicht schon oft Temperaturen über den Gefrierpunkt. Es kommt auch meist auf die eigene Körperverträglichkeit und Empfindung an. Schneller betroffen sind oft Körperstellen, die sowieso schlecht durchblutet sind. Häufig betroffen sind Körperteile wie Zehen, Ohren, Finger und die Nase. Zu Zeiten des Krieges waren Erfrierungen in kälteren Regionen die häufigste Todesursache. Heutzutage sind Risikogruppen von Erfrierungen vor allem u. a. Obdachlose, Bergsteiger, Alkoholiker und Wintersportler. Gerade bei Bergsteiger und Wintersportler ist der Windchill (Kühlungseffekt durch den Wind) von Bedeutung. So kann es schon bei Plusgraden und einem starken Wind zu Erfrierungen kommen. Zum Beispiel würde bei einem Wind von 45 km/h und einer Temperatur von + 5 Grad eine Windchill Temperatur von - 1,0 Grad entstehen.
Selbsthilfe bei Erfrierungen :
Es gibt bei Erfrierungen gewisse Hinweise, die man beachten sollte:
Die Kälte sollten kranke Menschen wie Diabetiker, bei Arterienverkalkung, bei zuviel Alkohol, bei Erschöpfung, bei Durchblutungsstörungen wenn möglich meiden. Sind die Beschwerden unklar, sollte man sich der Gesundheit zuliebe um ärztliche Hilfe bemühen.
Behandlung einer Erfrierung :
Grundsätzlich sollte man bei Erfrierungen, die unklare Symptome bereiten, einen Arzt aussuchen. Der kann entweder Entwarnung geben oder aber die geeigneten Maßnahmen ergreifen. Meistens bleibt es bei einer Erfrierung im 1. Grad, so dass außer einer Rötung nicht viel passiert. Nur geht es bei einer Erfrierung nicht immer glimpflich ab, so dass bei einer schweren Erfrierung es sogar möglich sein kann, dass eine Amputation des entsprechenden Körperteils erforderlich ist. Möglich ist auch, dass der Patient unter ärztlicher Aufsicht gewissermaßen aufgetaut werden muss. Im Zweifel also immer sofort zum Arzt.
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