Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


Direkt zum Seiteninhalt

Sind wir wirklich machtlos bei bestimmten Krankheiten wegen unsere Gene?

Sind wir wirklich machtlos bei bestimmten Krankheiten wegen unsere Gene?


Zwar schreitet die Genforschung voran, doch neue Behandlungsmethoden gegen Krankheiten bleiben meist aus. So wurde das Methusalem Gen oder das Osteoporose Gen gefunden, doch sind z. B. alleine 500 Gene dafür verantwortlich, wie unsere Herz schlägt. Sogar ob wir besonders Religiös sind und was für besonders Vorlieben wir haben, soll von den Genen bestimmt sein. Was wurde bis jetzt durch die Forschung herausgefunden und warum die Gen-Medizin noch am Anfang steht? Auch der Kostenfaktor der Forschung hat einen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Ergebnisse und auf die spätere Medizinentwicklung. Was spielt noch eine Rolle bei Krankheiten und können auch Umwelteinflüsse ein Teil dazu beitragen, den Mensch anfälliger zu machen? Gibt es die Chance, dass sich Gene verändern können, damit Krankheiten möglichst vermieden werden?

Können Gene (symbolisch als Puzzle) unsere Leben mit Krankheiten beeinflussen

Was wurde bei der Genforschung über Krankheiten herausgefunden?

So wurde z. B. 20 Gen Typen gefunden, die für die Krankheit Diabetes mellitus Typ 2 verantwortlich sein sollen, doch von den 20 tragen nur 3 % ein Risiko, das vererblich ist. Auch die Größe eines Menschen soll zu 90 % von unseren Erbanlagen abhängen. Zwar wurden schon 50 Gen Varianten gefunden, die mit der Größe eines Menschen zusammenhängen können, doch davon sind nur 5 % wirklich für die Größe eines Menschen verantwortlich. Es wird stark vermutet, das viele Krankheiten wie z. B. Asthma, Alzheimer oder Rheuma ein Risiko Gen der Verursacher ist. Allerdings ist der Körper eines Menschen komplexer, als sagen zu können, das Gen verursacht diese Krankheit. Vielmehr kann man sich die Gene als Berge vorstellen, die auf einer Landkarte abgebildet sind, aber die Feinheiten in den Tälern und die Fauna lassen sich bis jetzt nur erahnen.

Haben Gene überhaupt einen so großen Einfluss auf unsere Gesundheit?
Manche Experten glauben, dass der Einfluss der Gene überschätzt wird, weil Gene auch wandlungsfähig sein sollen. Die Vermutung wird gestärkt durch die Annahme, dass die Wirkung durch die Methylierung zwar verändert werden kann, aber der Inhalt nach wie vor gleich bleibt. Einfach ausgedrückt, kann dasselbe Gen andere Wirkungsweise haben, obwohl es das gleiche Gen ist. So wurde in einem Versuch mit Ratten getestet, dass eine liebevolle Erziehung die Tiere resistenter gegen Stress machten, als in der Kontrollgruppe. Das Interessante war, auch wenn die Ratten bei der liebevollen Mutter adoptiert wurden, das gleiche Verhalten zeigten, wie die eigenen Sprösslinge, wogegen wenn Sie bei der Kontrollgruppe verblieben, nicht so gut Stress vertragten. Man unterscheidet bei der Epigenetik zwischen einer "weiche" und "harten" Vererbung. Die weiche Vererbung kann somit durch Einfluss von Außen beeinflusst werden und soll auch ein Gedächtnis haben. So können auch Krankheiten entstehen, wenn das Erbgut durch ständigen Stress oder Drogenmissbrauch verändert wird. Experten vermuten, dass sogar das dramatische Erlebnisse unserer Großeltern durch Vererbung in unserem Gehirn gewissen Spuren hinterlassen kann. So kann zwar Verhalten umtrainiert werden, doch auch in der Epigenetik ist es bekannt, dass manche Programme im Unterbewussten stattfinden können und nur schwerlich zu beseitigen sind. Quelle: http://www.wienerzeitung.at

In dem Film von Youtube wird erklärt, wie die Gene einen Einfluss auf das Übergewicht haben kann.


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü