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Epilepsie

Epilepsie ( Fallsucht )


Krankheitszeichen von Epilepsie :

Bei den Krampfanfällen gibt es unterschiedliche Arten. Der kleine Anfall kann besonders bei Kindern mit einer Tagträumerei verwechselt werden. Dabei ist das Kind kurz abwesend und unterbricht kurz sein Spielen. In der Regel stürzt der Betroffene nicht zu Boden. Bei einem großen Anfall kann der Kranke zu Boden fallen und minutenlang bewusstlos werden. Dabei treten häufig Zuckungen der Beine und Arme auf und die Atmung scheint unregelmäßig zu sein. Während der Bewusstlosigkeit kommt es häufig zum Ablassen des Urins, manchmal auch zum Stuhlgang. Nach dem Anfall wachen dann viele wieder wie benebelt auf. Bei einem Temporallappen Anfall ist der Patient meist bei Bewusstsein, allerdings kann dessen seltsame Verhalten z. B. durch Lachen oder Schmatzen auffällig sein. Der fokale Anfall kündigt sich häufig durch einseitige Zuckungen im Gesichts- oder Handbereich an und breitet sich dann meist über die gesamte Körperhälfte aus. Tritt ein Anfall nach dem anderen auf, kann es sich um die Krankheit "Status epilepticus" handeln, die auch zum Bereich der Epilepsie zählt. Erst wenn mehrere Krampfanfälle aufgetreten sind, spricht man von der Epilepsie.

Wenn Krankheiten das Gehirn beeinflussen

Ursache und Entstehung von Epilepsie :

In vielen Fällen ist die Ursache der Epilepsie noch nicht bekannt. Man geht davon aus, dass die Krampfanfälle durch fehlerhafte elektrische Entladung im Gehirn an den Nervenzellen hervorgerufen werden. Folgende Ursache und Krankheiten können eine Epilepsie begünstigen: Sauerstoffmangel bei der Geburt, Gehirntumor, Infektion im Gehirn, Vergiftungen, Krankheiten des Stoffwechsel, Alkoholvergiftungen, Verletzungen des Gehirns, erbliche Veranlagung. Jedes Jahr werden ca. 40.000 Neuerkrankungen der Epilepsie gemeldet. Insgesamt sind in Deutschland ca. 800.000 Menschen von der Krankheit betroffen. Da die Anfälle meist unkontrolliert auftreten, kommt im ungünstigen Fall auch noch die Verletzungsgefahr hinzu. Besonders gefährlich scheint ein Anfall z. B. im Straßenverkehr oder beim Treppensteigen zu sein. Auch eigene Zungenbisse können auftreten. Die Epilepsie ist zwar selten heilbar, aber durch die heutige Medizin kann man die Krankheit oft so lindern, dass bei ca. der Hälfte der Betroffenen die Anfälle nicht mehr auftreten oder bei ca. 30 % der Zustand wesentlich besser wird. Viele Epileptiker leiden aber an möglicher Ausgrenzung und Vorurteilen durch das Unverständnis mancher Mitmenschen.

Behandlung von Epilepsie :

Bei Verdacht auf Epilepsie oder anderen Krankheiten gehen Sie bitte umgehend zum Arzt. Durch bestimmte Untersuchung wie z. B. Tomografie, Bluttest, EEG, Gehirnwasseruntersuchung kann die Krankheit festgestellt werden. Manchmal reicht schon die genaue Beschreibung des Anfalls um dem Verdacht der Epilepsie zu erhärten. Wenn möglich sollte man bei der Erkrankung Epilepsie für ausreichend Schlaf sorgen und auf Alkohol verzichten. In der Regel wird mit Medikamenten versucht, die Krampfanfälle zu reduzieren. Als Betroffener kann man sich auch noch einer Selbsthilfegruppe anschließen, um sich mit anderen Patienten auszutauschen.


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