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Können auch unzerbrochene Energiesparlampen im Betrieb giftige Dämpfe absondern?

Können auch unzerbrochene Energiesparlampen im Betrieb giftige Dämpfe absondern?


Nachdem die EU beschlossen hat, dass herkömmliche Glühbirnen mit der Zeit nicht mehr im Handel verkauft werden dürfen, häufen sich die Skandale um die Energiesparlampe. Erst stellte man vor geraumer Zeit fest, dass wenn eine Energiesparlampe zerbricht, das in der Lampe befindliche Quecksilber die Umgebung verseuchen kann und nun kommt schon der nächste Skandal. Es wurde bei einer Untersuchung des NDR Verbrauchermagazin "Markt" festgestellt, das die untersuchten Energiesparlampen unzerbrochen schon im Betrieb giftige Dämpfe absondern kann. Und das kann auf Dauer schlimme Folgen haben und sogar möglicherweise zu ernsten Krankheiten führen können.

Sind Energiesparlampen schädlich für die Gesundheit?

Was für Stoffe wurden bei den untersuchten Energiesparlampen gefunden?

So wurde z. B. der Stoff Phenol gefunden, der während des Betriebs der Energiesparlampe ausgaste. Laut Wikipedia ist Phenol stark toxisch und soll u. a. reizend auf Haut, Schleimhäute und Augen wirken können. Außerdem kann die Substanz Blut, Nieren Herz-Kreislauf und Zentralnerven schädigen. Bei den untersuchten Energiesparlampen wurden deutlich messbare Werte von Phenol gefunden. Auch andere Stoffe, die im Verdacht stehen, Krankheiten wie Krebs auszulösen, wurden in den höchsten Konzentrationen gemessen. Auch Experten sind über diese Werte erschrocken und fordern, der Gesundheit zu liebe möglichst giftfreie Stoffe in der Umgebung von Menschen.

Was sagen die Hersteller zu diesen Messwerten?

Es wird von einigen Herstellern vermutet, das es sich bei den Substanzen um Einzelkomponenten der Lampe oder dem Klebstoff handeln kann. Andere bezweifeln die Ergebnisse und verweisen auf eigene Untersuchung, wo kein Wert die erlaubten Grenzwerte überschritten hat. Einige wollen die Sachlage überprüfen und gegebenenfalls auf andere Stoffe zurückgreifen.


Gibt es Alternativen zu den Energiesparlampen?

Da es bald keine brauchbaren Glühbirnen mit ausreichender Leuchtkraft mehr zu kaufen gibt, bleibt meist als Alternative nur z. B. LED oder Halogenleuchten. Zwar sind die meisten LED Lampen noch recht teuer, doch sind die LED noch sparsamer wie Energiesparlampen und frei von Quecksilber. Ob man mit Halogenleuchten sparen kann, kommt auf den Einzelfall (Wattzahl) an. Quelle: http://www.ndr.de


Kommentar zu dem neusten Skandal mit Energiesparlampen

Meiner Meinung sollte die EU vor einer Energieeffizienz Verordnung die Sachlage für den Verbraucher genaustens prüfen und nicht wie geschehen, einfach eine Verordnung herausbringen. Der Dumme ist der Verbraucher, der durch die Gifte krank werden kann. Denn wenn ich mir die Schachtel von dem oben gezeigten Foto der Energiesparlampe anschaue, sehe ich keinen Hinweis, der mich auf die Gefahren der Gesundheit aufmerksam macht. Wenn die EU schon die Umwelt wegen den wenig effizienten Glühbirnen schonen möchte, sollte man dann nicht vorher überprüfen, was der EU-Bürger dann dafür kaufen kann? Soll der Verbraucher wirklich Energiesparlampen kaufen, die teuerer als Glühbirnen sind, schlechtere Lichtqualität bietet, die Gesundheit durch die Gifte gefährden kann, möglicherweise Elektrosmog erzeugt, oft wenig langlebig sind und auch noch bei der Herstellung der Lampe viel Energie verbraucht wird?


Ein Youtube Beitrag zum Thema "Die Energiesparlampe - eine Gesundheitsgefahr? - alles wissen - Hessischer Rundfunk"
In dem Video von "hrfernsehen" wird gezeigt, was man über zerbrochene Energiesparlampen wissen sollte.


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