Bessere Gesundheit ohne Krankheiten


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Dauerhafte Einsamkeit ohne gute Freunde kann der Gesundheit schaden

Dauerhafte Einsamkeit ohne gute Freunde kann der Gesundheit schaden


Um gesund zu bleiben, ernähren sich viele Menschen gesund, treiben Sport und verzichten auf das Rauchen. Doch ein anderer Risikofaktor kommt laut Studie hinzu, wenn die Menschen einsam sind. Und genau dieser Risikofaktor ist nicht zu unterschätzen, denn er soll mindestens genauso schädlich wie das Übergewicht oder Rauchen sein. Doch wie schnell das gehen kann, dass man sich einsam und verlassen vorkommt, kann man sehen, wenn man arbeitslos oder krank wird. Bei der Arbeitslosigkeit beginnt meist spätestens nach einem Jahr die Sozialhilfe, wo meistens das Geld für Unternehmungen fehlt. Auch bei einer chronischen Krankheit kann schnell das Verständnis der Mitmenschen aufhören, besonders wenn Sie vor lauter Beschwerden zu Hause bleiben müssen oder z. B. an einer psychischen Krankheit leiden. Doch was wurde in der Studie über Einsamkeit und der Gesundheit herausgefunden und warum brauchen wir Menschen so dringend soziale Beziehungen?

Einsamkeit kann der Gesundheit schaden! Die Frau in der Badewanne sehnt sich nach einer Beziehung.

Was wurde in der Studie über die Einsamkeit und die Gesundheit herausgefunden?

In den USA haben Forscher knapp 150 Studien ausgewertet, die den Zusammenhang zwischen dem Sterberisiko und den sozialen Bindungen der Personen aufdecken soll. Dabei wurden in den Studien insgesamt über 300.000 Menschen beobachtet. Herausgekommen ist, dass wenn Menschen wenig Kontakte zu Mitmenschen hatten, eine höhere Wahrscheinlichkeit (ca. 50 %) besteht, das diese Menschen schneller alt werden. Dabei wäre die Isolation der Menschen ähnlich schädlich für die Gesundheit, wie wenn man täglich 15 Zigaretten rauchen würde. Auch Alkoholismus würde ähnlich schädlich sein wie Einsamkeit. Das Übergewicht wäre nur halb so gefährlich für die Gesundheit wie die Beziehungslosigkeit der betroffenen Menschen.

Warum brauchen wir so dringend soziale Kontakte für unsere Gesundheit?
Ich habe mal in einer Fachzeitschrift gelesen, dass wenn ein Baby zwar gut ernährt wird und die Hygiene auch stimmt, aber es nicht beachtet wird, daran sterben kann. Wir sind von Natur aus ein soziales Wesen und brauchen Liebe, Wärme, Verständnis und Zuneigung. Doch in unsere Zeit, wo es selten Großfamilien gibt, bröckeln die Gemeinschaften und Kontakt auseinander. Der berufliche Erfolg ist nicht mehr Ortsgebunden und ein gewisses Egoverhalten wird bei vielen Menschen immer mehr sichtbar. Dabei betrifft das Risiko die Sterblichkeit nicht nur ältere Menschen, die einsam sind, sondern auch junge Menschen. Deshalb hat die Wissenschaft gefordert, in die Gesundheitsvorsorge nicht nur auf sportliche Betätigung, gesundes Essverhalten und den schädlichen Tabakkonsum hinzuweisen, sondern auch das soziale Befinden bei den Patienten genauer zu betrachten. Vielleicht wäre auch die Ursachenforschung der nächste Schritt? Quelle: http://www.blick.ch


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