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Die Sommerhitze in Deutschland kann für manchen Menschen gefährlich werden

Die Sommerhitze in Deutschland kann für manchen Menschen gefährlich werden


Wenn die Sommerhitze kommt, freuen sich nicht alle Menschen darüber. Denn die Hitze kann auch zur Belastung werden, nicht nur für Patienten mit bestimmten Krankheiten. Welche Personen zählen zu den Risikogruppen und warum Flüssigkeitsmangel zur einem Problem für die Gesundheit werden kann? Wie viel sollte ich trinken, damit der Körper keinen Schaden nehmen kann und welche allgemeine Vorsichtmaßnahme getroffen werden sollte? Welche Symptome können auftreten, wenn die Hitze zur Austrocknung geführt hat und welche ersten Hilfemaßnahmen meist erforderlich sind? Aber nicht nur die Hitze macht den Menschen zu schaffen, sondern auch die Ozonwerte und die UV- Belastungen können bei der Hitzewelle steigen. Was kann man gegen die Hitze tun?

Das heiße Sommerklima in Deutschland kann besonders Menschen mit bestimmten Krankheiten zu schaffen machen

Wer ist bei längerer Sommerhitze besonders gefährdet?

Um Schaden für die Gesundheit zu vermeiden, sollten u. a. folgende Personengruppen sich vor der Hitze schützen. Das können hilfebedürftige Menschen, Patienten mit z. B. Herz Kreislauf Krankheiten, Demenzkranke, bei Diabetes, Krankheiten am Nervenssystem, bei physischen Krankheiten, Menschen die Tabletten einnehmen müssen, Drogenabhängige oder bei sozialbedingter Einsamkeit sein. Bei älteren Menschen besteht auch eine erhöhte Gefahr, weil oft die Durstwahrnehmung vermindert ist, das Gesamtkörperwasser im Alter verringert sein kann und nach Erkrankung wie z. B. Schlaganfall meist die Durstregulierung gestört ist. Auch auf Kinder sollte bei dem heißen Wetter geachtet werden, damit sie sich nicht in die pralle Sonne (Kopfbedeckung?) aufhalten und ausreichend Flüssigkeit trinken.

Wie kann man sich gegen die hohen Temperaturen schützen?
Eins der wichtigsten Vorbeugung gegen Hitzeschäden sollte ausreichend (ca. 2 - 3 Liter) getrunken werden, vorzugsweise Wasser oder ungesüßte Fruchtschorle. Auf keinen Fall sind alkoholische Getränke geeignet, bei großer Hitze den Wasserhaushalt auszugleichen. Laut einer Sprecherin des Uni Hospital Basel besteht sogar die Gefahr, das in praller Sonne getrunkener Alkohol zu einem Kreislaufkollaps führen kann. Gut geeignet wäre für ältere und kranke Menschen ein Trinkprotokoll zu führen, so dass schnell feststellbar ist, ob genug getrunken wurde. Auch angepasste Kleidung kann gegen die Hitze helfen und vermeiden sollte man größere Aktivitäten oder Anstrengungen. Wer Medikamente (z. B. Beta Blocker, Beruhigungs- oder Entwässerungstabletten) einnehmen muss, sollte mit seinem Arzt sprechen, ob diese im Körper den Wasserhaushalt stören können und eventuell zusätzliche Menge an Wasser getrunken werden sollte. Bei den Nahrungsmitteln sollte auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden, dass auch den Kochsalzzufuhr ausreichend berücksichtigt. Oft bringt eine Linderung bei der großer Wärme das Abbrausen der beiden Arme mit kaltem Wasser am Waschbecken oder man geht gleich ganz unter die Dusche. Auch ein feuchter Lappen auf Nacken oder Stirn kann helfen. Ein Ventilator verschafft auch ein kühleres Gefühl auf der Haut, wobei man nicht direkt im Zugstrom stehen sollte.

Bei welchen Symptomen besteht eine akute Gefahr für die Gesundheit?
Wenn sich die Zunge trocken anfühlt, es in den Unterarmen die Haut kneift, die Körpertemperatur ansteigt dann wird es aller höchste Zeit, mehr zu trinken. Doch wenn u. a. ein Hitzschlag, Kreislaufbeschwerden, Schwindel, Müdigkeit, Hitzekrämpfe, Übelkeit, erhöhter Puls oder Schlafstörungen auftreten, dann ist die Flüssigkeitsmangel womöglich schon zu groß, so dass man ein Arzt zu Hilfe holen muss. Die betroffene Person sollte mit feuchtkühlen Tüchern als erste Hilfe bis zum Eintreffen des Arztes gekühlt werden. Durch die steigenden Ozonwerte kann es auch zu Augenbrennen, Schleimbeutelentzündungen oder Kopfschmerzen kommen. Quelle: http://www.stadt-koeln.de



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