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Was die Atomkatastrophe von Tschernobyl für Folgen gehabt hat?

Was die Atomkatastrophe von Tschernobyl für Folgen gehabt hat?


War es einfach nur Pech, das das Atomkraftwerk von Tschernobyl einen Super-GAU hatte, oder ist es nach einer Berechnung sogar wahr-scheinlich, das es ca. alle 25 Jahre einen Atomunfall gibt? So soll es über 400 Atomkraftwerke auf der Welt geben und die Wahrscheinlichkeit, das es ein Atomunfall mit Kernschmelze gibt, liegt bei geschätzten 10.000 Reaktorjahre. Wenn man nun die Reaktorjahre durch alle Atomkraftwerke der Welt teilt, sind dann nicht alle 25 Reaktorjahre ein schwerer Atomunfall möglich? Nach dieser Rechnung ist es auch nicht verwunderlich, das der Tschernobyl-Unfall vor rund 25 Jahren war und schon der nächste schwere Atomunfall in Fukushima auftrat. Welches Atomkraftwerk wird der Wahrscheinlichkeit nach in 25 Jahren in die Luft fliegen? Doch was für Folgen so ein Atomunfall haben kann, kann man erahnen, wenn man sich die Zahlen und Fakten des Super-GAUs in Tschernobyl genauer anschaut. Und das wollen wir jetzt mal tun.

Ein Atomkraftwerk kann bei einem Super-GAU zur Gefahr für die Gesundheit werden

Wie viel Menschen sind beim Atomunglück von Tschernobyl von Krankheiten betroffen?

Die Atomkritiker schätzen, dass ca. 600 Millionen Menschen Probleme mit der Gesundheit durch den Atomunfall in Tschernobyl haben und ein erhöhtes Risiko von Krankheiten wie z. B. Krebs in sich tragen können. Und das alleine in Europa! Schon jetzt sind bis zu 100.000 Todesopfer zu beklagen, wobei manche Experten nur von 10.000 Tode ausgehen, weil genaue Beweise fehlen würden, dass die Betroffene aufgrund von erhöhter Radioaktivität zuerst an Krankheiten litten, die dann später zum Tode führten. Doch die Zahl ist bis jetzt noch nicht endgültig, denn viele Böden sind weithin z. B. auch in Teilen von Deutschland auf Jahrzehnte hin radioaktiv verseucht. Dazu gibt das untenstehende Video von Youtube genauer Aufschluss.

Welche Fläche wurde durch den Atomunfall für die Menschen gesperrt?
Es wurde um den Atomreaktor eine Sperrzone eingerichtet, die 30 km betragen soll. Stark betroffen mit Radioaktivität ist aber eine Fläche von ca. 200.000 Quadratkilometer wie z. B. in Gebieten von Weißrussland, Ukraine und auch Russland. Der Atomunfall hat es notwenig gemacht, das mehr als 100.000 Betroffene in ein anderes Gebiet umsiedeln mussten.

Wer hat die Aufräumarbeiten in dem verstrahlten Gebiet überlebt?
Damals wurden bis zu 1 Million sogenannte Liquidatoren (meist Soldaten) beauftragt, das Gebiet systematisch aufzuräumen und von Strahlungen zu befreien. Schätzungen zu Folge sollen ca. 90 Prozent der damals eingesetzten Menschen an Krankheiten leiden und ca. 100.000 sind bis jetzt gestorben. Übrigens arbeiten an dem Atomkraftwerk in Tschernobyl (in der Sperrzone) immer noch über 3.400 Menschen, um die Sicherheit an den Reaktoren aufrecht zuerhalten. Vermutlich werden auch diese Menschen schnell an radioaktivenbedingten Krankheiten leiden.

Wie hoch ist bis jetzt der finanzelle Schaden des Atomunglücks?
Experten schätzen, dass der finanzelle Schaden durch den Super-GAU von Tschernobyl bei rund 120 Milliarden Euro liegen wird. Jetzt ist ein Sarkophag geplant, der den Reaktor neu abdichten soll, Kostenpunkt: 1,6 Milliarden Euro. Die Folgekosten sind auch erheblich. So will z. B. die Ukraine den kranken Opfern helfen und zahlt dafür alleine in diesem Jahr rund 700 Millionen Euro.

Fazit des Super-GAUs aus Tschernobyl:
Kommentar: Es ist unglaublich, was für einen Schaden das Atomunglück in Tschernobyl angerichtet hat. Es ist aber immer noch eine tickende Zeitbombe, den alleine in Reaktor 4 befinden sich immer noch rund 190 Tonnen schwergiftiges radioaktives Material. Man kann nur vermuten, was der Atomunfall in Japan an Krankheiten und Elend hervorrufen wird. Desto schneller die Erde von den potenziellen Gefahren der Atomkraft befreit ist, desto sicherer können wir in die Zukunft blicken. Ich möchte äußerst ungern in 25 Jahren den nächsten Bericht verfassen über einen Super-GAU, der vielleicht in Deutschland aufgetreten ist. Quelle: http://www.tagesschau.sf


Ein Youtube Beitrag zum Thema "Tschernobyl-Folgen: Belastete Böden"
In dem Video von "zdf" wird gezeigt, was die Böden in Deutschland nach Tschernobyl immer noch verstrahlt sind.


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