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Die Lyme Borreliose oft verharmlost und unterschätzt

Die Lyme Borreliose oft verharmlost und unterschätzt


Es gibt ja viele Krankheiten, aber bei der Lyme Borreliose scheint einiges schief zu laufen. So gilt die Lyme Borreliose für den Patienten-beauftragten der Bundesregierung zu den Krankheiten, die am Meisten verharmlost und unterschätzt werden. Dabei sind die Erreger der Borreliose mit der Syphilis verwandt und eine schnelle Diagnose und richtige Behandlung kann schlimmeres Verhindern. Doch wird oft die Krankheit erst spät (Monate oder Jahre) entdeckt, dann könnten sich die Erreger im gesamten Organismus ausbreiten und ungehindert Schaden anrichten. Dabei sollen auch die Organe betroffen sein. Doch was sind die typischen Hauptbeschwerden und welche Probleme kann es mit der Diagnose geben? Wie viel Menschen sind an dieser Krankheit erkrankt und gibt es eine Impfung dagegen?

Mann im Wald berichtet von der Krankheit Borreliose

Was sind die typischen Hauptbeschwerden einer Lyme Borreliose?

Die Lyme Borreliose ist eine Multisystemkrankheit und kann viele Symptome auslösen. Aber laut dem Patientenbeauftragten sollen die Beschwerden hauptsächlich bei den Muskeln und Gelenken, am Herz, kränkliches Gefühl, Nerven und Rückenmark, Erschöpfungszustände, Probleme im Magen Darm Trakt, chronische Schmerzen, eingeschränkte Hirnleistung, Organbeschwerden oder Krankheiten und Beeinträchtigungen am Auge auftreten können. Die Beschwerden können auch einzeln auftreten. Bei einigen Betroffenen gibt es auch neurologische Störungen, die leicht als psychische Erkrankung verwechselt werden können. Quelle: http://www.bundesregierung.de

Welche Probleme kann es mit der Diagnose der Lyme Borreliose geben?

Ein eindeutiges Zeichen einer Borreliose ist das Erythema migrans (Wanderröte), der oft wie ein kreisrunder rötlicher Ausschlag aussieht. Doch 1. tritt dieses Erkennungszeichen nur bei ca. 50 Prozent der Betroffenen auf und 2. kann die Wanderröte auch als normaler Ausschlag missdeutet werden. Ein weiteres Problem der Diagnose ist der nicht standardisierte Borreliose Test, sodass es ca. 20 verschiedene Laborverfahren geben soll. So kann das eine Labor nach bestimmten Borrelienstämmen suchen und auch finden, während ein anderes Labor nach anderen Stämmen sucht und keine Borreliose Erreger entdeckt. Ein positiver Befund eines ELSIA Borreliose Test sagt nur aus, dass Antikörper gefunden wurde, nicht aber ob die Erreger aktiv sind oder ob es sich um eine alte Infektion handelt, die schon längst ausgeheilt ist. So kann das Rätselraten weitergehen, wenn nicht das klinische Bild in der Diagnose mit einbezogen wird. Der Zeitraum des Frühstadiums der Krankheit Borreliose liegt in der Regel bei 4 Wochen, wo die Borreliose noch gut zu heilen ist. Doch ist ein Borreliose Test oft erst nach 6 - 8 Wochen aussagefähig, weil sich meist dann erst genügend Antikörper gebildet haben können.


Wie viel Menschen sind an dieser Krankheit erkrankt und gibt es eine Impfung?

Wie viel Menschen an einer Lyme Borreliose erkrankt sind, kann nur geschätzt werden. So vermutet man, dass es rund 1 Million Borreliose Betroffene gibt und jährlich ca. 250.000 Menschen an der Borreliose neu erkranken. Eine Impfung zum Schutz gegen die Borreliose gibt es nicht (außer bei Hunden) und die sogenannte Zeckenschutzimpfung schützt nur bei der Krankheit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), die aber nur in Risikogebieten sinnvoll sein soll. Bei den Zecken gehen Experten davon aus, dass ca. jede 5. Zecke in Deutschland das Borrelien Bakterium und in Risikogebieten jede ca. 50. Zecke das FMSE-Virus in sich trägt.


Ein Beitrag von Youtube zum Thema "Zeckenstich was nun?"
Von der Vermeidung von Zeckenstiche bis zur Entfernung wird Zecke wird hier ausführlich dargestellt


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