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Wenn sich die Stimmung durch den Winterblues im Herbst und Winter massiv verschlechtert?

Wenn sich die Stimmung durch den Winterblues im Herbst und Winter massiv verschlechtert?


Wenn die Tage im Herbst und Winter kürzer werden, sinkt die Stimmung bei jedem dritten Deutschen in den Keller. Die Techniker Krankenkasse hat durch eine Umfrage herausgefunden, dass die Frauen wesentlich stärker an dem Winterblues leiden als die Männer. Während es bei den Männern nur ca. jeder Vierte betrifft, ist es bei den Frauen schon ca. jede Dritte, die an einem Stimmungstief während der dunkleren Jahrzeit leiden. Jeder Achte scheint diese Wetterumstellung nichts auszumachen und sieht sich häufig selber als Winterfest. Aber warum kommt es überhaupt wie Experten die Krankheit nennen zu einem saisonal abhängige Depression?

Spaziergang im Herbst fördert die Gesundheit

Wie entstehen die Beschwerden eines Winterblues?

Meistens wird durch den Lichtmangel in der Herbst- und Winterzeit das Stimmungstief ausgelöst. Die für die Stimmung hauptsächliche verantwortliche Endorphine werden durch das dunkle Wetter nur noch weniger produziert, was den Hormonhaushalt beeinflusst und somit weniger Serotonin (Glückshormon) im Körper ausgeschüttet wird. Dafür wird mehr Melatonin durch die vermehrte Dunkelheit erzeugt, die in der Regel schlapp und müde macht und für den Schlaf in der Nacht zuständig ist.

Warum die Betroffenen meist den Winterblues noch verstärken?
Da das entstehende Melatonin müde und schlapp machen kann, bleiben die Betroffenen häufig in den eigenen 4 Wänden und gehen nur dann an die frische Luft, wenn Sie es unbedingt müssen. Und das machen über die Hälfte der Betroffenen des Winterblues. Schlimm noch, um dem Stimmungstief zu überbrücken, setzen Sie sich häufig an den Computer oder Fernseher. Dabei wäre Tageslicht laut Experten besonders wichtig, um den Serotonin-Spiegel zu erhöhen.

Was kann man gegen die saisonal abhängigen Depression (Winterblues) tun?
Wenn es nach Experten geht, würde schon eine Viertelstunde (auch bei schlechtem Wetter) an der frischen Luft helfen, um die Stimmung aufzubessern. Die Sonnenbank soll dagegen wenig helfen so ein Psychologe, da das Licht die Augen erreichen soll, was man ja wegen den UV Strahlung im Solarium nicht tun darf. Auch rät der Psychologe von Medikamenten oder Naturheilmittel wie das Johanniskraut zur Stimmungsaufhellung wegen des Winterblues ab, was aber laut der Umfrage jeder 10. Betroffene einnimmt.

Die 5 Tipps, um das Stimmungstief im Herbst und Winter zu lindern

  • Viel Sonne und Licht suchen: In hellen Räumen aufhalten, möglichst in Freie und viel Zeit am Fenster verbringen (z. B. Schreibtisch ans Fenster stellen).
  • Gesunde winterliche Kost: Viele Nahrungsmittel mit viel Magnesium essen wie z. B. Vollkornprodukte, Beerenobst, Milch oder Geflügel. Dazu rohe Paprika, Ananas, Tomanten oder Kiwis zum glücklicher werden.
  • Sport für die Gesundheit: Damit der Körper Serotonin, Endorphine und Dopamin (Glückshormone) ausschütten kann braucht es körperlicher Aktivität. Deshalb wenn möglich viel Radfahren, Jogging, Skilanglauf oder Walking.
  • Freundschaften pflegen: Mit Menschen was zu unternehmen kann helfen, sich von dem Winterblues abzulenken. Deshalb sollten Sie mit Freunden ausgehen, feiern oder einladen und Spaß haben.
  • Frische Farben in Ihr Leben: Da das Wetter oft trüb genug ist, sollten Sie frischen, bunte und leuchten Kleidung tragen. Alle Farben, die Ihre Stimmung aufhellt sind erlaubt.


Quelle: http://www.presse.tk-online.de


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