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Die chronische Polyarthritis

Die chronische Polyarthritis ( Rheumatoide Arthritis )


Krankheitszeichen einer chronischen Polyarthritis

Die Beschwerden können sich durch Leistungsschwäche, Müdigkeit und Fieber zeigen. Außerdem schmerzen meist die Fingergelenke, vor allem im Bereich von Mittel- und Zeigefinger. Betroffen sind zum größten Teil die Grundgelenke und seltener die Endgelenke. Oft zeigen sich die Beschwerden auf beiden Körperhälften bei den betroffenen Gelenken gleichzeitig. Meist sind 5 oder noch mehrere Gelenke entzündet, die sich im Lauf der Zeit verformen und daraufhin unbeweglich werden können. Der mögliche Verdacht auf eine chronische Polyarthritis kann sich zeigen durch: Schmerzen in der Halswirbel, Schmerzen am Morgen bei jeder Bewegung, wenn die Finger oft gefühllos werden und schmerzen, man tastbare Knoten an Ellenbogen, unter der Haut, Fingergelenke und Handgelenke hat, mehr als 30 Minuten steife Finger am Morgen bleiben, an Beinen und Armen reißende schubartige Schmerzen zeigen, wenn man bei einer geballten Faust kaum Unterschiede an Knöcheln bei den Einwölbungen hat und durch einen normalen Händedruck sich schon Schmerzen bilden. Bei manchen Patienten besteht zwischen den Schüben jahrelang Beschwerdefreiheit. Bei ca. 20 % der Kinder kann sich eine Arthritis auch durch eine Regenbogenhautentzündung ankündigen.

Gelenkmodel mit Knochen

Ursache und Entstehung einer chronischen Polyarthritis

Warum eine chronische Polyarthritis entsteht, ist noch nicht genau wissenschaftlich abgeklärt. Allerdings wird vermutet, dass eine Störung des Immunsystems diese Krankheit ausbrechen lässt. Auch eine Autoimmunerkrankung oder Bakterien oder Viren kann als mögliche Ursache herangezogen werden. In einer Studie wurde ein genetischer Zusammenhang bestätigt. Interessant ist dabei zu beobachten, dass meist bei einem seelischen Tief die Krankheit einen Schub bekommt, da die Psyche und das Immunsystem in irgendeiner Weise verbunden sind. Der Ablauf der Erkrankungen sieht ungefähr wie folgt aus: Durch die Krankheit wird zuviel Gelenkflüssigkeit abgesondert, was zum Anschwellen der Gelenke führt. Dabei wuchert die Gelenkinnenhaut und stört bei der Funktion, was einen Schaden bei dem Knorpel verursachen kann. Ist der Knorpelschutz unzureichend vorhanden, wird der Knochen in Mitleidenschaft gezogen was zur Verformung und Versteifung des Gelenks führen kann. Dabei werden die Sehen und Bänderfunktion gestört und durch die Schmerzen die Gelenke geschont, was zur Folge haben kann, dass die Muskeln durch die Untätigkeit verkümmern können. In Deutschland sind ca. 800.000 Menschen von den Krankheiten betroffen, wobei Frauen wesentlich häufiger erkranken als Männer. Davon erkranken ca. 500 Kindern jährlich an dieser Krankheit.

Behandlung einer chronischen Polyarthritis

Gehen Sie umgehend zum Arzt, wenn Sie den Verdacht auf eine chronische Polyarthritis haben. Wird der Verdacht bestätigt, überweist in der Regel der Arzt den Patienten zu einem Rheumatologen. Bei Kindern mit Rheuma bedarf es zusätzlich oft einer augenärztlichen Kontrolle alle 6 - 8 Wochen. Die Heilungschancen sind um so besser, desto früher die Krankheit erkannt wird, die körperliche Schädigung gering ist, baldmöglichst mit der Behandlung begonnen wird und die Therapie passgenau ausgerichtet ist. Meistens sieht der Ablauf der Behandlung in etwa so aus: Es werden Sofortmaßnahmen gegen die chronische Polyarthritis eingeleitet und eine Krankheitskontrolle durchgeführt. Bei Besserung der Krankheit werden diese stabilisiert und Vorbeugung durch z. B. Krankengymnastik verordnet. Ziel der Behandlung sollte die Wiederherstellung sein, um sich im normalen Leben wieder zu Recht zu finden.


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