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Chlamydien und Ureaplasma Infektionen

Chlamydien und Ureaplasma Infektionen


Krankheitszeichen einer Chlamydien- oder Ureaplasma-Infektion:

Bei Männern kann es ab dem ca. 7. - 14. Tag zu großem Harndrang mit erschwertem Harnlassen, zu möglichem eitrig schleimigem Ausfluss und zur morgendlichen Verklebung der Harnröhrenmündung kommen. Bei Frauen kann es zu Schmerzen im Unterbauch, mögliche leichte Entzündung des Gebärmutterhalses oder der Harnröhre, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, erschwertes Harnlassen und häufigem Harndrang kommen. Seltener ist die Infektion beim Oralverkehr, das aber dann zu möglichen Entzündungen des Rachens führen kann. Beim Analverkehr kann am Enddarm eine Entzündung durch die Infektion auftreten.

Das Risiko von Krankheiten kann bei der geschlechtlichen Übertragung lauern

Ursache und Entstehung einer Chlamydien- oder Ureaplasma-Infektion:

Hauptsächlich wird die Chlamydien in der westlichen Welt übertragen, gefolgt von Mykoplasmen und Ureaplasma. Sie kommt 10-Mal häufiger vor, als die Infektion durch den Tripper. Damit zählt sie zu den Häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragbaren Infektionskrankheiten in unseren Breitengraden. Bei Männern bis 35 Jahren zählt die Infektion zu den häufigsten Ursachen für die Entzündungen an der Prostata oder den Nebenhoden. Bei Frauen kann die Infektion zur Unfruchtbarkeit führen, auch Verwachsungen der Eileiter sind möglich. Außerdem kann die Infektion eine Gelenkentzündung, Leberkapselentzündung oder eine Entzündung der Bartholinischen Drüsen auslösen. In der Schwangerschaft bei der Geburt können die Chlamydien auf den Säugling übertragen werden, was zu möglichen Bindehautentzündungen beim Neugeborenen führen soll. Circa 40 Prozent der Säuglinge sollen sich bei der infizierten Mutter anstecken können. Sogar eine Lungenentzündung ist möglich, wenn auch in selteneren Fällen. Zum Schutz des Neugeborenen wird bei der werdenden Mutter in der Regel beim Frauenarzt eine Untersuchung auf Chlamydien durchgeführt. Wenn die Beschwerden ohne ärztliche Behandlung 2 - 4 Wochen wieder verschwinden, was bei von 2 von 3 Betroffenen der Fall ist, heißt das noch lange nicht, das die Krankheit geheilt ist, denn die Infektion kann sich zu einer chronischen Krankheit weiterentwickeln. Der chronische Zustand dieser Infektion hat oftmals sehr unangenehme Folgen und kann zu Unfruchtbarkeit, schmerzhafte Beckenentzündung oder sogar zur Bauchhöhlenschwangerschaft führen.

Behandlung einer Chlamydien- oder Ureaplasma-Infektion:

Mit diesen Infektionen ist nicht zu spaßen und sollte von einem Arzt behandelt werden. Zum Schutz vor diesen Krankheiten raten Experten, beim Geschlechtsverkehr unbedingt ein Kondom zu benutzen. In der Regel wird diese Infektion mit einem Antibiotikum für 10 Tage behandelt. Sollte es dabei zu Rückfällen oder Komplikationen kommen, kann die Antibiotikumvergabe im Einzelfall bis zu 3 Wochen verlängert werden. Selbst in der Schwangerschaft braucht es normalerweise eine antibiotische Behandlung (z. B. Erythromyzin) von meistens 10 Tagen. Wichtig ist dabei, den Geschlechtspartner zu informieren, damit auch dieser sich auch untersuchen lassen kann, was nach 3 Monaten nach einem negativen Befund kontrolliert werden sollte. Während der Krankheit wäre es zur Sicherheit ratsam, das auf Geschlechtsverkehr ganz verzichtet wird.


Ein Youtube Beitrag zum Thema "Geschlechtskrankheiten/Focus Gesundheit"
In dem Video von "FOCUSGESUNDHEIT" wird gezeigt, wie man Geschlechtskrankheiten vermeiden kann.


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