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Die gefährliche Krankheit Borreliose - Was tun nach einem Zeckenbiss?

Die gefährliche Krankheit Borreliose - Was tun nach einem Zeckenbiss?


Ein Zeckenstich kann böse Folgen haben. Um sich zu schützen, sollte man möglichst lange Kleidung anziehen und die Socken über die Hose ziehen. Auch helle Kleidung kann helfen, die Blutsauger besser zu erkennen. Doch was ist, wenn trotz aller Vorsichtsmaßnahmen die Zecke zugestochen hat? Dann ist oft guter Rat teuer, denn schon bei der Zeckenentfernung kann vieles falsch gemacht werden. Wer sich nicht sicher ist, sollte deshalb das Tierchen von einem Arzt entfernen lassen. Wer schon Erfahrungen mit Zecken gemacht hat, kann mit einer Pinzette oder Zeckenkarte versuchen, direkt an der Einstichstelle die Zecke zu packen und ohne zu drehen den Blutsauger herausziehen. Doch ob die Zecke schon die Erreger der Borreliose übertragen haben, kann man nicht wissen. Deshalb ist es ratsam, folgende Hinweise genau durchzulesen, um Fehler zu vermeiden.

Im Farnkraut können sich Zecken versteckt haben

Was sollte man nach dem Zeckenstich tun?

Wie schon oben erwähnt, sollte man die Zecke mit einer Zeckenkarte oder Pinzette entfernen, in dem man die Zecke an der Einstichstelle packt und einfach herauszieht. Wichtig dabei ist, die Zecke nicht wegzuwerfen, denn sie kann eventuell noch sehr hilfreich sein. Denn ob man durch den Blutsauger eine Borreliose bekommen kann, hängt natürlich auch davon ab, ob die Zecke infiziert war. Dies können Sie herausfinden, in dem Sie die Zecke in ein Zeckenlabor zum Beispiel http://www.synlab.com senden, wo Sie die Zecke auf die Erreger von FSME, Borrelien (Borreliose) und den Co-Infektionen wie Ehrlichiose, Babesiose oder Rickettsiose untersuchen lassen können. Das muss übrigens nicht sofort gemacht werden, sondern so weit ich weiß, können die Erreger noch bis zu 2 Jahre nach dem Zeckenbiss festgestellt werden. Gerade bei einem späteren unklaren Beschwerdebild eine nützliche Option.

Wenn sich an der Einstichstelle eine Wanderröte (kreisrunder Ausschlag) bildet, dann sollten Sie unverzüglich zum Arzt, da eine Wanderröte der eindeutige Beweis einer Borreliose ist. Da braucht es in der Regel auch keine weiteren Laboruntersuchungen, sondern man kann gleich mit der Behandlung beginnen. Leider wird nicht immer die Wanderröte richtig erkannt oder es wird noch eine weitere Laboruntersuchung abgewartet. Dadurch vergeht wichtige Zeit, in dem sich die Krankheit weiter ausdehnen kann.


Wie kann ich eine Borreliose 100-prozentig nachweisen?

Wenn ein Borreliose-Test gemacht wird (normale Blutabnahme), dann muss das Ergebnis nicht zwangsläufig richtig sein. Es gibt viele Betroffene, die ein negatives Testergebnis hatten, aber trotzdem an einer Borreliose leiden. Zumal in dem gewöhnlichen ELISA-Test nur nach Antikörper gesucht werden, was aber oftmals nicht viel über den Istzustand der Aktivität der Krankheit aussagt. Es gibt im Prinzip nur zwei labortechnische Indikatoren, um eine Borreliose zu beweisen.

  • Der erste Indikator ist die Wanderröte, da wenn dieser Ausschlag sichtbar wird, dann ist eine Borreliose mit ziemlicher Sicherheit diagnostiziert. Leider tritt die Wanderröte nur bei ca. 50 % der Betroffenen auf, so dass dieses Zeichen nicht für alle Borreliose-Patienten zutrifft.
  • Der zweite Indikator ist die Liquoruntersuchung (Nervenwasser), deren positives Ergebnis eindeutig die Borreliose nachweisen kann. Der große Nachteil ist, das wenn das Ergebnis negativ ist, es nichts zu sagen hat und man trotzdem an der Krankheit leiden kann. Leider wird aber gerade dieses Ergebnis von einigen Ärzten als sicherer Ausschluss der Borreliose gewertet.


Außerdem gibt es noch das klinische Bild, um eine Borreliose zu diagnostizieren. Doch was genau die typischen Symptomen sein sollen, um diese Krankheit zu bestimmen, darin ist sich die Fachwelt uneinig. Zumal es wohl auch viele Ärzte gibt, die ohne einen eindeutigen Laborbefund grundsätzlich die Borreliose für unwahrscheinlich halten.

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Ein Youtube Beitrag zum Thema "Borreliose: ein gerissener Erreger".
In dem Video von "BorrelioseFSME" wird erklärt, warum die Erreger der Borreliose so hartnäckig sein können.


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