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Blutarmut-Perniziöse-Anämie

Blutarmut-Perniziöse-Anämie


Krankheitszeichen von einer Blutarmut: Perniziöse-Anämie :

Bei einer Blutarmut - Perniziöse Anämie kann es zu folgenden Symptomen kommen: Bauchschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Kollapsneigung, Blässe, entzündete Zunge oder der Mundschleimhaut, gelbliche Augen oder der Haut. Außerdem kann bei länger andauerten Perniziöse Anämie auch noch folgende neurologische und psychische Symptome auftreten: Taubheitsgefühl oder Kribbeln an der Haut, Koordinationsstörungen, Verlust des Lagesinns, Gangunsicherheit, Sehstörungen, Schizophrenie, Depressionen, Demenz, Psychosen, nachlassende Merkfähigkeit oder Konzentrationsschwäche.

Spritze nach der Blutabnahme

Ursache und Entstehung von einer Blutarmut: Perniziöse-Anämie :

Die eigentliche Ursache von einer Blutarmut: Perniziöse Anämie ist meist ein Vitamin B12 Mangel. Außerdem kann ein Mangel an Folsäure zur Blutarmut führen, was aber seltener ist. Das der Körper aus der Nahrung Vitamin B12 entnehmen kann, braucht er ein Transportmittel, dass aus der Magenschleimhaut gebildet wird. Durch eine Störung der Magenschleimhaut z. B. durch Verkleinerung des Magens oder durch Krankheiten verursachten Schwund der Magenschleimhaut ist es dem Körper meistens nicht mehr möglich, ausreichend das Vitamin B12 aufzunehmen. Ein Folsäuremangel ist eigentlich sehr selten. Hin und da kann z. B. bei einem Alkoholkranken durch unzureichende Ernährung ein Mangel entstehen. Bei einer einseitigen Ernährung in einem längeren Zeitraum, bei schweren Darm - Krankheiten oder auch operativen Entfernung des Dünndarms kann das Risiko steigen. Folgende Lebensmittel haben das Vitamin B12 enthalten, wobei es nur bei ernährungsbedingtem Mangel als Vorbeugung helfen kann: Fisch, Sauerkraut, Käse, Fleisch, Eigelb und Milch.

Behandlung von einer Blutarmut: Perniziöse-Anämie :

Diese Krankheit sollte von einem Arzt untersucht werden, in der Regel reicht ein Blut oder Urintest. Manchmal bedarf es auch einer Magenspieglung oder anderen Untersuchungen zur Ursachensuche. Fehlt das Vitamin B12, muss es meistens gespritzt werden, wenn das natürliche Transportmittel fehlt, da ohne Transportmittel das geschluckte Vitamin B12 nicht vom Körper angenommen und somit ungenutzt wieder ausgeschieden wird. Am Anfang der Behandlung meist mehrere Mal pro Woche und später oft nur noch einmal im Monat. Kann die eigentliche Ursache nicht beseitigt werden, muss in der Regel bis zum Lebensende weiterbehandelt werden. Bei einem Folsäuremangel kann u. a. Folsäuretabletten (eventuell Injektionen) helfen und manchmal auch eine Ernährungsumstellung.


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