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Blasenentzündung (Zystitis, Blasenkatarrh)

Blasenentzündung (Zystitis, Blasenkatarrh)


Krankheitszeichen von einer Blasenentzündung :

Bei einer Blasenentzündung kommt es meist zu ständigen Harndrang, wobei deren Entleerung des Harns aber nur in kleinen Mengen erfolgen kann. Manchmal kommt es auch zu Blasenkrämpfen. Bei der Harnentleerung kann das Wasser lassen Schmerzen wie Stechen und Brennen verursachen und der Harn riecht meist übel und kann auch blutig oder getrübt sein. Eine unbehandelte Blasenentzündung ist mit unter gefährlich, denn wenn die Keime über die Harnröhre aufsteigen und die Nieren erreichen, kann das zur einer Nierenbeckenentzündung führen. Außerdem besteht in der Schwangerschaft bei einer unbehandelten Blasenentzündung die Gefahr, das es zu frühzeitigen Wehen bis hin zur Fehl- oder Frühgeburt kommen kann.

Urinprobe im Becher zur Untersuchung einer Blasenentzündung

Ursache und Entstehung von einer Blasenentzündung :

Bei einer Blasenentzündung wie auch bei vielen anderen Infektions- Krankheiten sind oft die Bakterien die Ursache. Frauen sind öfters betroffen, weil es einen anatomischen Unterschied zwischen Frauen und Männer gibt. Während Männern eine bis zu ca. 25 cm lange Harnröhre haben, ist die Harnröhre bei Frauen nur etwa ca. 5 cm lang, deshalb können die Bakterien bei der Frau die Harnblase schneller erreichen. Bei den Männern entsteht häufig eine Blasenentzündung, wenn die Prostata vergrößert ist. Ein erhöhtes Risiko besteht, an einer Zystitis (Blasenentzündung) zur Erkranken, z. B. bei einer Schwangerschaft, bei Blasen- und Nierensteine, bei einer Diabetes mellitus, vergrößerte Prostata, seelischen Belastungen, Scheideninfektion, Tragen eines Dauerkatheter, Fehlbildung der Harnröhre, beim häufigen Geschlechtsverkehr (auch als Brautkrankheit bekannt), Blasen- oder Gebärmuttersenkung, etc.

Vorbeugung und Vermeidung einer Blasenentzündung (bei Frauen) :

  • Wichtig ist die richtige Toilettenhygiene, so dass man erst sich vorne säubert und dann erst hinten
  • Keine übertriebene Hygiene wie z. B. übertriebene Desinfizierung, Waschungen oder zu häufiges Benutzen von Intimsprays
  • Regelmäßige Abführen des Harndrang, damit keine überfüllte Blase die Abwehr schwächt
  • Wer viel Trinkt, muss auch öfters auf die Toilette, so das Bakterien schlechter haften können (Vorsicht nicht bei allen Krankheiten auch immer erlaubt - siehe Behandlungen)
  • Wer vor dem Geschlechtsakt einiges Trinkt, kann hinter die Blase entleeren, damit möglichst keine Keime verbleiben können
  • Wer chemische Verhütung (z. B. Diaphragmas) anwendet, kann eventuell das Scheidenmilieu verändern und anfälliger für Keime machen
  • Vor Unterkühlung im Unterleib schützen (z. B. nicht auf kalten Stein sitzen oder durch Verdunstungskälte vom nassen Badeanzug)

Behandlung von einer Blasenentzündung :

Bei einer Blasenentzündung wie auch bei Verdacht auf andere Krankheiten und Beschwerden sollten Sie einen Arzt aufsuchen. In der Regel wird dort der Urin untersucht und gegebenenfalls weitere Untersuchungen veranlasst, z. B. bei Verdacht auf Nierensteine oder Erkrankungen der Prostata. Bei einer unkomplizierten Blasenentzündung reichen meist einige Tage Antibiotika aus. Bei wiederkehrender Zystitis durch eine anlagebedingte Verengung der Harnröhre kann auch ein operativer Eingriff erforderlich werden. Häufig hilft bei der Erkrankung auch viel Wärme und viel Trinken (ab 2 Liter) z. B. Wasser und auch Blasentee. Wobei je nach Vorerkrankung selbst viel Trinken nicht ratsam und sogar gesundheitsschädlich sein kann, wenn andere Erkrankung wie z. B. eine Wasseransammlung durch eingeschränkte Nieren oder Herztätigkeit vorhanden ist. Also den Arzt danach fragen! Wenn erlaubt eignet sich u. a. für den Blasentee aus Birkenblätter, Schachtelhalmkraut oder eine Blasen- und Nierentee Mischung aus der Apotheke.


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