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Forschung: Bedrohen Umweltgifte unsere menschliche Intelligenz?

Forschung: Bedrohen Umweltgifte unsere menschliche Intelligenz?


Seit Jahren sind Neurophysiologen und Ärzte besorgt, dass der Zerfall der menschlichen Intelligenz voran schreitet. Und das hat Gründe, denn durch radioaktive Stoffe, Schwermetalle, Mangelernährung und chemische Umweltgifte ist unsere menschliche Intelligenz bedroht. Manche Forscher gehen sogar noch ein Schritt weiter und befürchten, dass die Menschheit dadurch verblöden könnte. Es wurde vor kurzem untersucht, ob Krankheiten wie das ADHS möglichweise seine Ursache durch eine schleichende Vergiftung mit dem Neurotoxin Blei entstehen. Dabei wird schon von einer stillen Epidemie gesprochen, in dem Umweltgifte wie das Blei die Gehirne der Kinder zunehmend zerstören können. Untersuchungen zeigen, dass im Durchschnitt unsere Kinder einen Bleiwert von 1 ug/dL als Belastung haben. Auch steht Blei im Verdacht, die Altersdemenz auszulösen. Doch schauen wir uns die Folgen und Krankheiten mal genauer an.

Wenn Umweltgifte aus dem Schornstein zu Krankheiten führen kann

Welche genauen Umstände können zur Gefährdung der menschlichen Intelligenz führen?

Die Palette der gefährlichen Stoffe ist reichhaltig. So können PCB, Phthalate, Dioxine, Phenol und jede Menge Pestizide dazu führen, dass die Werte des Menschen durch Veränderung von Stoffen wie Hormone, Neurotransmitter und Wachstumsfaktoren beeinflusst werden. Auch Substanzen wie Schwermetalle können eine neurotoxische Wirkung haben. Es soll seit 1996 auf der Erde kein Lebewesen mehr geben, das nicht schon mit Nervengiften in Berührung gekommen ist. Auch Mangelernährung durch exzessive Bewirtschaftung der Äcker, Bodenerosionen oder neue Getreidesorten mit Mangel an Spurenelemente können dazu führen, das der menschliche Körper durch den Mangel als Ausgleich vermehrt toxischer Substanzen aufnimmt. Während man über den Klimawandel, Ozonloch oder die Gefahr des Rauchens eigentlich dauernd in den Medien liest, hört man von Mangelernährung und Verseuchung und deren Krankheiten relativ wenig darüber.

Was ist der Grund, dass die Bedrohung der Umweltgifte nicht richtig wahrgenommen wird?
Der bekannte Spruch "Die Dosis macht das Gift" (Paracelsus 1493-1541) ist wenig hilfreich und ist auch auf den Menschen überhaupt nicht richtig anwendbar. Denn wenn ein Versuchstier z. B. Hamster eine größere Menge Dioxin überlebt, kann ein Meerschweinchen der 5000 Teil der Dosis ausreichen, damit es schwer krank wird und daraufhin stirbt. Somit wären Tierversuche wenig hilfreich, um die Giftigkeit des Stoffes zu bestimmen. Außerdem gibt es laut Bundesamt für Gesundheit (Schweiz) weit über 100.000 industriell gefertigte chemische Substanzen und 20 Milliarden Stoffe insgesamt, die in der Literatur beschrieben sein sollen. Wer soll soviel Substanzen auf die Giftigkeit untersuchen? Solche Tests sind zeitaufwendig, teuer und hinsichtlich der u. a. oben genannten Probleme auch noch fragwürdig. Zumal Schäden oder Krankheiten nicht unmittelbar auftreten müssen, sondern eventuell auch Generationen später. Werden durch die Umwelt alle Menschen gleich stark vergiftet, gibt es bei Untersuchungen keine Kontrollgruppe als Gegenbeweis mehr.

Was sollte gegen Umweltgifte getan werden?
Erst einmal sollte mehr unsere Lebensmittel überprüft werden. Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Umweltorganisation Greenpeace mehr für die Überprüfung leistet als unsere zuständigen Ämter. Zumindest hört man mehr von denen in Sachen Lebensmittelüberprüfung. Dabei ist es enorm wichtig für unsere Gesundheit, dass wir mit giftfreien Lebensmitteln versorgt werden. Auch die Politik ist da gefragt, genauer hinzuschauen. Denn wenn z. B. das Quecksilber von der EU demnächst verboten werden soll, schon wieder zu hören ist, das es für den Bereich Zahnmedizin ausnahmen geben soll. Warum ist Quecksilber giftig und wenn wir es in den Mund schieben soll es nicht mehr giftig sein? Seltsam. Es muss auch endlich Schluss sein, wenn es um die Gesundheit geht, das wirtschaftliche Interessen voran haben vor dem Schutz des Bürgers. Auch sollte Wissenschaftler dafür gerade stehen, wenn nachweislich Gefälligkeitsgutachten ausgestellt worden sind, die hinterher eindeutig der Gesundheit der Bürger geschadet haben. Was glauben Sie, wie viel Skandale man im Gesundheitsbereich aufgedeckt werden würde, wenn man eine hohe Belohnung dafür aussetzten würde? Auch müssten die Strafen bei einem Umweltskandal deutlich höher sein, als der Nutzen durch die Umweltverschmutzung. Quelle: http://www.heise.de




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