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Studie: Atomkraftwerken sollen bei Kindern ein erhöhtes Krebsrisiko bestehen können

Studie: Atomkraftwerken sollen bei Kindern ein erhöhtes Krebsrisiko bestehen können


Während es Kritiker von Atomkraftwerke schon lange vermuteten, das von AKWs ein Gefahr ausgehen kann, wurde nun in einer Studie festgestellt, das Jugendliche und Kinder, die in der Nähe von Atomkraftwerken wohnen, ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben, an Krebs-Krankheiten wie Leukämie zu erkranken. Der Studienauftrag stammt von den Bündnis 90/ Die Grünen und wurde von dem Epidemiologen Prof. Eberhard Greiser durchgeführt. Schon 2007 wurde vom Deutschen Kinderkrebsregister in Mainz eine ähnliche Studie durchgeführt die für mächtiges Aufsehen sorgte.

Atomkraftwerke könnten eine Gefahr für die Gesundheit bedeuten

Was wurde in der neuen Studie festgestellt?

Es wurden in der Umgebung von 80 Kernkraftwerken in Großbritannien, USA, Kanada, Frankreich und auch Deutschland die Leukämie - Erkrankungen von Jugendlichen und Kinder bis 14 Jahre untersucht. Bei 2096 Kleinkinder bis 4 Jahren und bei insgesamt 3742 Kindern unter 15 Jahren waren im Untersuchungsgebiet an Leukämie erkrankt. Der Wissenschaftler fand heraus, dass im Umkreis von 20 bis 50 km um die Atomkraftwerke bei den unter 15 Jährigen um 13 % und bei unter 5 Jährigen sogar um 19 % das Risiko zu Erkranken erhöht war. Es handelt sich bei diesem Gutachten um die umfassende Studie dieser Art.

Was die atomkritische Ärzte und Bündnis 90 / Die Grünen nun fordern?
Diese Ärzte und die Bündnis 90 / Die Grünen fordern, dass die Regierung entsprechend handeln soll und dass der Strahlenschutz in Deutschland verbessert wird. Das bisherige Strahlenschutzgesetz wurde noch mit den Standards und Modellen zu Zeiten von Nagasaki und Hiroshima verabschiedet und entspricht nicht mehr dem technischen Fortschritt. So hat auch die Fraktionschefin von den Grünen in etwa wie folgt geäußert: "Unbestreitbar ist doch, das ein erhöhtes Risiko in der Nähe von Atomkraftwerke besteht. Allerdings wollen FDP und die CDU nicht davon wissen und kehren das Ganze unter den Teppich. So reden Sie lieber von der Atomkraft, dass es eine sichere und billiger Energieform sei, was natürlich Unfug ist".

Was für Kritiken gibt über die Studie?
Zwar glauben die Kritiker der Studie, dass die Zahlen stimmen, aber ob die erhöhte Krebsrate von Atomkraftwerken stammen, sei weiterhin fraglich. Denn es können auch andere Ursachen für die Krankheiten möglich sein. So gibt es zum Beispiel auch Landkreise mit erhöhten Leukämieraten, ohne das ein AKW in der Nähe ist. Somit wäre die Schussfolgerung eigentlich falsch, dass Kernkraftwerke die Gesundheit bedrohen. Schlussendlich wäre somit nicht beweisen, dass das Risiko an Leukämie zu erkranken durch Atomkraftwerke erhöht wäre. Quelle: http://www.rp-online.de


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