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Amalgam

Amalgam


Eine Gefahr für die Gesundheit oder alles nur Panikmache?

Der Werkstoff für Zahnfüllungen ist umstritten. Für die einen ist das darin enthaltene Quecksilber ein gefährliches Gesundheit - Risiko, für die anderen ist das alles nur Panikmache auf Kosten der Patienten. Aber was ist denn nun wirklich dran an den Behauptungen?

Was ist Amalgam:
Das Zahnamalgam ist eine Mischung von ca. 50% flüssigem Quecksilber und ca. 50% Puder aus Zink, Zinn, Kupfer, Silber und aus den Spuren anderer Schwermetalle wie z.B. Palladium. Es härtet in ca. 30 Minuten von selbst, hat eine gute Dichtigkeit. Entsorgen muss man den Werkstoff als Sondermüll.

Die Geschichte des Quecksilber:
Vor mehr als 4 Jahrtausenden wurde das Quecksilber schon für Gebrauch und Heilzwecken in verschiedene Verbindungen verwendet, z.B. als Tinte und für Heilzwecken zu Behandlung von Syphilis und zur Herstellung von Acetaldehyd und PVC bis vor nicht allzu langer Zeit in Desinfektionsmittel im Gebrauch. Betroffen von dem Quecksilber waren auch Spiegelmacher, Chemiker, Maler, Grubenarbeiter, Glashersteller und Hutmacher. Durch die großzügige Verwendung von Quecksilber ist auch die Nahrungskette betroffen.

Zahnarztpraxis mit Zahnarzt

Die Geschichte von Amalgam:
In Europa tauchte das Amalgam im Jahre 1528 auf. 1826 wurde Amalgam in Paris angeboten. Und 1831 wurde es in ganz Frankreich und New York angeboten. Die Zahnärzteschaft wollte das Amalgam nicht, weil es ein schlechter Füllstoff sei, der Vergiftungen und Zahnfleisch - Krankheiten nach sich zog. 1840 wurde die American Society of Dental Surgeons gegründet, die Zahnärzte ausschloss, die Amalgam verwendeten und beschimpfte sie als Quacksalber. 1926 brachte Prof. Dr. Alfred Stock eine Studie heraus, die bewies, dass aus Amalgamfüllungen Quecksilber austreten kann und im Körper aufgenommen wird. Seiner Meinung nach sollte man auf Amalgam verzichten. Die deutsche Zahnärzteschaft gab aus Protest eine Gegenstudie in Auftrag um Prof. Dr. Stock Studie zu widerlegen. Nach 2 Jahren kam der Beauftragte Prof. Fleischmann zu demselben Ergebnis und man sollte nach seiner Meinung auch auf das Amalgam verzichten. Seit 1975 ist das Amalgam in der Sowjetunion verboten. Seit 1982 verwenden japanische Zahnärzte kein Amalgam mehr, weil andere Füllstoffe billiger sind. In den USA muss man eine Einwilligungserklärung unterschreiben, wenn man Amalgam als Füllstoff will. In Kalifornien muss ein Schild an der Zahnarztpraxis angebracht werden, wenn man Amalgam verwenden mit Warnung die ungefähr lautet :
Diese Praxis verwendet Amalgam. Patienten setzen sich chemisch - toxischen Substanzen aus. Dem Staat Kalifornien ist bekannt, das Quecksilber Fortpflanzungschäden und Geburtsdefekte auslösen kann.

Und in Deutschland?
Ca. 80-90% aller Deutschen haben Amalgamfüllungen. Die Sanierung des Gebiss aller Amalgamträger in Deutschland würde über ca. 70 Milliarden Euro kosten. In Deutschland werden jedes Jahr 20 Tonnen Quecksilber für ca. 53 Millionen Füllungen verbraucht. Seit dem Urteil (Az.: 56U 1663/95 am 14.06.2000) vorm Sozialgericht Stuttgart sind aber die Gesundheit - Schäden einer Zahnarzthelferin als Quecksilber bedingte Berufskrankheit anerkannt worden.

Warum gibt es keine eindeutigen Erkenntnisse?
Im Jahre 1976 wurde in einer Studie zufolge ein Zahn mit Amalgam mit Sauerstoffausschluss in destilliertes Wasser einige Zeit gelegt. Dort wurden danach nur geringe Mengen Quecksilber festgestellt. Eine andere Studie sollte beweisen, dass zwar beim Legen einer Amalgamfüllung die Blutwerte erhöht waren, nach 6 Monaten aber keine Erhöhungen feststellbar sei. Das sich das Quecksilber in das Gewebe einlagert, wurde nicht bedacht. Ein Argument für Amalgamfüllung war, dass nur, wenn überhaupt nur kleine Mengen freigesetzt werden. Da sich der Nachweis von Quecksilber im Gewebe schwierig erweist und noch schwieriger den Beweis, dass durch die Amalgamfüllungen ein Mensch Krankheiten bekommt, scheint der Kampf gegen Amalgam verloren zu sein. Aber es gibt auch dafür wissenschaftliche Belege.

Zahnarzt in der Behandlung

einige wissenschaftliche Belege :

  • Nach 15 Minuten Kaugummi kauen auf den Amalgamfüllung war die Konzentration des Atems von Quecksilber um das 4- 17 fache erhöht.
  • Bei Gehirn und Nierenproben von Verstorbenen mit Amalgamfüllungen wiesen erhöhte Quecksilberwerte auf im Vergleich von nicht Amalgamträger.
  • Beim Einlegen von Amalgamfüllungen bei Schafen wurde das Quecksilber radioaktiv markiert um die Verteilung zu beobachten zu können. Es wurden hohe Mengen im Kiefer, Darm, Lunge nach 4 Wochen festgestellt und später auch im Gehirn, Leber, Nieren Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Hypophyse, Nebennieren und Eierstöcken. Das Blut und Urin hatten normale Werte, da Schwermetalle sich ins Gewebe ansetzen und so auch keinen Anhaltspunkt geben.
  • Wiederholung mit Affen gab das selbe Ergebnis

Noch mehr Quecksilber?
In einem Krematorium werden jährlich bis zu 11 kg Quecksilber freigesetzt, bis 1990 wurden in BRD ca. 20 Tonnen ins Abwasser geleitet, bei der Kohleverbrennung werden jedes Jahr ca. 5.000 Tonnen Quecksilber freigesetzt.

Durch Amalgambelastung mögliche Krankheiten:
Migräne, Chronische Schmerzen, Krankheiten der Sinnesorgane, Alzheimer - Krankheiten, Neuropathien, Lidkrampf, Multiple Sklerose, Empfindlichkeit gegenüber Elektrosmog, Schüttellähmung (Parkinson-Krankheit), chronische Infektionen mit Erregern und Pilzen, Fibromyalgie, Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS), Herz-Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Frauenleiden, Neuralgien, Tumorbildung, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Rauchen und auch andere Drogen, Ischiasschmerzen, Allergien, Krankheiten des Verdauungssystems, psychosomatische oder psychiatrische Krankheiten, Nierenfunktionsstörungen, Multiple chemische Sensitivität (MCS).

Mögliche Symptome und Krankheiten nach Dr. Daunderer:
Asthma, allgemeine Schwäche, Hörstörungen, Allergie, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, verwasche Aussprache, Hautekzem, Leberschaden, Herzrhythmusstörungen, Infektanfälligkeit, Migräne, Aufbrausen, blauvioletter Saum an den Zahnhälsen, Zungenbrennen, Speichelfluss, Mundzuckungen, Depressionen, Reizbarkeit, Unentschlossenheit, Schwindel, Magenschmerzen, Bronchitis, Wahnvorstellungen, Metallgeschmack, Zitterschrift, Missempfinden, Gewichtsverlust, Zittern an den Augenlidern, hypochrome Blutarmut, Gelenkschmerzen, Menschenscheu, Stammeln, Nasennebenhöhlen-Entzündungen, Haarausfall, niedriger Blutdruck, Schüchternheit, Durchfälle (Colitis), reduzierte Merkfähigkeit, Lungenentzündung, Stimmungsschwankungen, Epilepsie, Empfindungsstörungen, gehetztes Tempo, Energielosigkeit, Sehstörungen, Trigeminus-Neuralgie, Frösteln, Schreckhaftigkeit, Ermündung, Psychosen, Nervosität, Nierenschaden, hartnäckiger Schnupfen, Schilddrüsen-Überfunktion.

Wird die Gesundheit nach einer Amalgamentfernung verbessert?
Die Foundationen Food Toxic Free Dentistry hat 1991 unter 762 Patienten die Nebenwirkungen von Amalgam ausgewertet. Nach 6 Monaten nach der Entfernung war es bei :

  • Bei 20 % waren alle Symptome völlig weg und fühlten sich gesund
  • Bei 74 % haben sich die Symptome gebessert
  • Bei 5 % blieb alles so wie es vor der Entfernung war
  • Bei 1 % wurde die Symptome noch schlimmer
Zähne wichtig für die Gesundheit

Was gibt es für Alternativen zum Amalgam?
Kunststoff-Füllungen
Füllungen aus dem Labor
Keramik oder Glaskeramik
Goldhaltige Füllungen
Kombination aus Goldschicht und Keramik
Glas-Ionomer-Füllung

Persönliches Fazit
So wie es offiziell scheinbar keine wissenschaftliche Beweise für die Schädlichkeit von Amalgam gibt, so gibt es auch vermutlich keine Beweise, das Amalgam für die Gesundheit völlig unbedenklich ist. Quecksilber sollte nicht im Trinkwasser sein, wohl aber kann man es bedenkenlos in den Mund einsetzen. Wenn Amalgam schädlich wäre, dann müsste es

ja bei allen Menschen in Deutschland entfernt werden. Die Kosten sollen sich auf ca. 70 Milliarden Euro belaufen. Ein Schelm, der da böses denkt. Mein persönliches Fazit kann daher nur lauten, möglichst auf Amalgam als Füllstoff bei Zähnen zu verzichten. Stellen Sie sich doch nur mal vor, es würde irgendwann doch zu 100% bewiesen, das Amalgam der Gesundheit schadet, dann hätten Sie doch ein echtes Problem, wenn Sie jetzt Amalgamfüllungen einsetzen lassen.


Weiterführende Literatur zum Thema Amalgam
Handbuch der Amalgamvergiftung von Dr. Daunderer
Amalgam- Risiko für die Menschheit von Dr. med. Joachim Mutter

siehe Bücher



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