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Alkoholismus: Die Alkoholabhängigkeit

Alkoholismus: Die Alkoholabhängigkeit


Krankheitszeichen des Alkoholismus :
Eine Alkoholabhängigkeit kann vorliegen wenn:

  • man trinkt, um Kummer, Ärger, Streit und Sorgen vergessen möchte
  • ein Vorrat an z. B. Wein, Schnaps oder Bier angelegt werden muss, aber keiner es mitkriegen darf
  • der Beginn zu Trinken immer weiter vorverlegt wird und man schon morgens Alkohol trinken muss
  • die Trinkmenge einem peinlich ist, so das man die wirkliche Menge nicht sagen möchte
  • der Frust und Stress nur durch das Alkohol trinken bewältigen möchte
  • ein entspanntes Gefühl oder Wohlbefinden nur nach einer gewissen Menge an Alkohol trinken entsteht
  • man unter Libidostörungen oder Schlaflosigkeit leidet
  • ein ungutes Gefühl auftritt, wenn Alkohol trinken in nächster Zeit nicht möglich ist
  • Sie mit der Zeit immer mehr Alkohol vertragen können
Wenn das häufige Glas Bier zur Droge wird und zum Alkoholismus führen kann

Ursache und Entstehung des Alkoholismus :

Die Ursachen der Krankheit Alkoholabhängigkeit sind vielfältig, doch häufig wird der Alkohol dazu benutzt, um vor den Problemen in einen Rausch zu flüchten. Die am Anfang gemachte Erfahrung, dass der Alkohol entspannt wirkt und die Angst verringern kann verführt manche Menschen zum erneuten Trinken. Auch Erfahrungen von z. B. den Eltern, bei der Bundeswehr oder in der Freizeit beim Treffen in der Gruppe können den Mensch in seiner Trinkgewohnheit beeinflussen. Auch haben Vorbilder oft eine starke Nachahmungswirkung auf viele Menschen. Vom Genusstrinker zum Suchttrinker ist es oft nur ein kleiner Schritt und die Betroffenen merken es meist nicht. Und das sind nicht wenige, denn in Deutschland gibt es ca. 2,5 Millionen Alkoholabhängige, davon sind rund 70 % Männer. Nicht nur die sozialen Folgen wie z. B. Arbeitsplatzverlust, Scheidung, Verschuldung sind kravierend, sondern auch die Gesundheit kann massiv Schaden nehmen. So sind chronische Alkoholiker von Folge - Krankheiten wie z. B. Leberzirrhose, Stoffwechselstörungen, Muskelschwäche, Entzündung der Bauchspeicheldrüse u.s.w. bedroht. Auch die Angehörigen leiden meist unter dieser Krankheit des Alkoholsüchtigen immens. Erschwerend kommt noch hinzu, dass die Droge Alkohol für den Betroffenen leicht zu beschaffen ist.

Behandlung des Alkoholismus :

Um von dem Alkohol loszukommen braucht es in der Regel fachärztliche Hilfe. Meistens überweist der Arzt den Patienten in eine Entzugsklinik, wo der Entzug kontrolliert durchgeführt wird und auch die möglichen Folge - Krankheiten therapiert werden können. Nach der Entgiftung braucht es in der Regel weitere Betreuung in Form einer Entwöhnungstherapie, die meist mit dem Arzt und dem Betroffenen besprochen wird. Da die Gefahr des Rückfalls noch Monate und Jahre gegeben ist, gehen viele ehemalige Alkoholkranke in Selbsthilfegruppen wie z. B. den anonymen Alkoholiker. Ein ehemaliger Alkoholkranker sollte tunlichst den Alkohol meiden, selbst eine Alkohol Praline kann schon zum Rückfall führen. Und das auch nach Jahren der Abstinenz.


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