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Abhängigkeit von illegalen Drogen

Abhängigkeit von illegalen Drogen


Krankheitszeichen einer Abhängigkeit von illegalen Drogen

Die Abhängigkeit von illegalen Drogen hat meist gravierende Folgen für den Betroffenen. So kann es durch den Drogenkonsum und deren Beschaffung zu Verschuldung, Kriminalität und Prostitution kommen. Auch fällt häufig auf, dass Drogenabhängige mehr krankheitsanfälliger sind und der allgemeine Zustand der Gesundheit durch z. B. mangelnder Schlaf, schlechte Ernährung und unzureichende Hygiene oft nicht sonderlich gut ist. Durch unsauberes Spritzenbesteck kann es zu Infektionen (z. B. AIDS) kommen und durch verunreinigtes Heroin zu Entzündungen z. B. der Leber und Lunge, der Herzinnenhaut, der Nieren sowie eine Blutvergiftungen entstehen. Oft wird die heroinlose Zeit mit Alkohol oder Medikamente überbrückt und die Gefahr durch eine Überdosis zu sterben ist besonders nach langer Abstinenz groß. Erkennen kann man eventuell einen Drogenabhängigen durch mögliches unangemessenes Verhalten, ungehemmtem Redefluss, Freundeskreiswechsel, Hyperaktivität, durch versuchte Geheimhaltung mit Lügen oder Widersprüche, veränderte Pupillengröße, Augenkontakt wird oft vermieden, Aggressivität, Neigung zur Depression und möglicher häufiger Müdigkeit. Als Utensilien werden u. a. häufig Alufolie, Pfeifen, Spiegel, Löffel, kleine Fläschchen, Strohhalm, Rasierklingen und Spritzen benutzt.

Verzweifelte Frau hat gesundheitliche Probleme

Ursache und Entstehung einer Abhängigkeit von illegalen Drogen :

In der Regel rutscht man in die Drogenabhängigkeit hinein, wenn durch den Gruppenzwang die Drogen ausprobiert werden. Während bei z. B. Crack und Heroin eine körperliche Abhängigkeit recht schnell entstehen kann, steht im Vordergrund bei Ecstasy, Kokain oder Haschisch eher die psychische Abhängigkeit. Oft muss der Betroffene bei der ersten Dosis nichts zahlen und kann so kostenlos die Droge ausprobieren. Spätestens wenn er abhängig ist, muss auch er die Droge bezahlen. Was im ersten Moment durch ein reines Ausprobieren harmlos wirken mag, kann schnell schlimme Folgen für die körperliche und psychische Gesundheit haben. Gerade bei Heroin reicht meist schon ein Schuss um körperlich abhängig zu sein. Schon am selben Tag nehmen viele Heroin Erstkonsumenten die 2. Dosis. Oftmals lockt aber das Verbotene und Unbekannte für Jugendliche, besonders wenn Sie Probleme in der Pubertät haben. Gerade stabile Familienverhältnisse können daher hilfreich sein, um den Jugendlichen vor dem Drogensumpf zu bewahren. Um festzustellen, ob jemand Drogen nimmt, gibt es mittlerweile Drogentests, wie z. B. der Drogenwischtest. Wird z. B. ein Autofahrer erwischt, dass er unter Drogeneinfluss gefahren ist, kann es passieren, dass eine Medizinisch Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet wird.

Behandlung einer Abhängigkeit von illegalen Drogen :

Bei Drogenkonsum ist es ratsam, sofort zum Arzt zu gehen, denn Drogensucht ist eine Krankheit. Außerdem kann auch die nächste Drogenberatungsstelle eine gute Anlaufstelle sein. Zudem sollte überprüft werden, ob sich der Betroffene z. B. mit AIDS angesteckt hat. Wichtig es vor allem die Beratung, damit der Drogenabhängige und die Angehörigen wissen, was bei der Behandlung passiert. Je nach Krankheitsschwere und Art wird eine Kurzzeittherapie, eine Substitutionsbehandlung oder Langzeittherapie benötigt. Was auch hilfreich sein kann ist eine Selbsthilfegruppe für Drogenabhängige. Viele Abhängige haben Angst vor einem kalten Entzug, doch das muss nicht sein. Heutzutage gibt es auch medikamentöse Unterstützung, so das keiner Angst haben sollte es nicht zu schaffen. Zumal eine Entzugsbehandlung meist Psychologisch begleitet wird.


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